Samstag, 18. Mai 2013

Trivialliteratur

In den Achtzigern machte man es sich einfach. In unserem Schulbuch der achten Klasse fand sich unter dem Oberthema Kriminalroman auch ein Einheit über Jerry Cotton, im Buch der neunten Klasse fand sich eine solche über Perry Rhodan. Letztere gleich hinter einem Ausschnitt aus einem Jules Verne Roman, einem Kapitel aus Brave New World und Hermann Kasacks kongenialer Kurzgeschichte "Mechanischer Doppelgänger". Letztere habe ich mit großem Vergnügen neulich mal wieder im Rahmen der Vorbereitung auf Realschulabschlussprüfungen behandelt. Dem Schüler drückte ich jeweils den Band "Abschluss 2013" in die Hand, während ich selber -vor Verwirrungen durch die altertümliche Rechtschreibung gefeit- auf das alte Schulbuch von Anno 1980 zurückgriff.
Trivialliteratur war etwas, was man nicht ignorieren durfte (die Verkaufszahlen von Heftromanen dürften sehr viel höher gelegen haben als heute), etwas, vor dem man vielmehr warnen musste. So dachte man. Dass die damaligen Schulbuchredakteure sich als "Quelle" an die Hetzkampagnen der linken Presse hielten, sogar deren Artikel in ihren Schulbüchern verwendeten und jegliche ernsthafte -und faire- Auseinandersetzung mit der Materie im Keim zu ersticken suchten - geschenkt. Einige hundert Jerry Cottons und Perry Rhodans von sehr vielen verschiedenen Autoren konnte man mal eben mit ein paar Platitüden und ein paar haltlosen ideologischen Vorwürfen abtun. Man machte sich ironischerweise selbst jener Oberflächlichkeit und unreflektierenden Vorgehensweise schuldig, die man den Autoren gerne vorwerfen wollte.
Trivialliteratur gibt dem Leser das, was er lesen möchte, sie bietet ihm eine Fluchtwelt an. Heute wird darin eigentlich nichts Negatives mehr gesehen. Man spricht von Reinigung, von Befreiung, von Stressabbau. Und eigentlich sähe man es lieber, wenn der Konsument dies wie in den alten Zeiten mit Literatur bewrkstelligte anstatt mit Fernsehen und Computerspielen.
Hat nun aber die Trivialliteratur etwas im Unterricht zu suchen? Man könnte jetzt denken, dass ich nur zu gerne ja sage. Damit ich über Perry Rhodan, über Jerry Cotton, über die Drei ??? dozieren kann, die ja meine Steckenpferde sind. Weit gefehlt! Ich bin sicherlich nicht unterwegs, um vor diesen Dingen zu warnen wie in den Achtzigern, aber zweifellos auch nicht, um Werbung dafür zu machen! (Bei den Heftchenromanen würde ein solches Unterfangen auch nur bedingt erfolgversprechend sein, deren Leserschaft rekrutiert sich mehr aus Leuten über vierzig.)
Wenn der Jugendliche heute Perry Rhodan liest, so ist das sehr gut, das ist gute Unterhaltung, die auch Anforderungen stellt. Tut er's aber nicht, so wird man ihn nicht erstmal zu Perry Rhodan bekehren, sondern ihn gleich auf die Vorteile anspruchsvollerer Lektüre hinweisen. Und ein derart wichtiger Teil der Kultur sind diese Heftchen dann nun auch wieder nicht, dass sie neben Goethe und Kafka eine eigene Unterrichtseinheit bräuchten. Es gibt nun einmal genug anspruchsvolle Literatur.
Sollte man schwächere Produkte wie etwa die Twilight Saga im Unterricht ansprechen? Um deren Schwächen transparent zu machen? Auch eher nicht. Auf ausdrücklichen Schülerwunsch vielleicht.
Also: Trivialliteratur lesen ist (fast) immer gut, besser als Fernsehen oder Daddeln, anspruchsvolle Literatur Lesen ist (fast) immer besser, im Unterricht braucht man Trivialliteratur eigentlich nicht.
Übrigens: Bei den Drei ??? sieht das mit der Werbung (im Alterssegment 4.-6. Klasse) durchaus anders aus. Die DDF Bücher sind gute Jugendbücher und können stilistisch meistens mit der  problembeleuchtenden Jugendliteratur mithalten. Wenn ich sie einsetze, kommt das zwangsläufig einer Empfehlung gleich.
Zweites Übrigens: Für VHS-Kurse habe ich für alle genannten Themen Konzepte buchstäblich in der Schublade.

Donnerstag, 2. Mai 2013

Eigenes Lehrbuch


Anfang April habe ich die Idee entwickelt, ein eigenes Englisch-Lehrbuch zu konzipieren, veröffentlicht als e-book. Es ist klar, dass ich innerhalb von einigen Wochen ein komplettes Skript vorlegen könnte. Man muss ja immer Klausuren und Aufgaben konzipieren, das ist ja diese Art von Arbeit. Aber darum geht es nicht! Das hier dauert länger. Offensichtlich werden mir hier und da größere Fähigkeiten hinsichtlich des Erklärens zugesprochen. Also ist die logische Konsequenz, dass ich meine Erklärungen in ein eigenes Lehrbuch packe. Eine runde Sache, hieb- und stichfest, gedacht als Wiederholungsbuch zum Ende der Mittelstufe, aber eben auch für die Erwachsenenbildung geeignet. Mit selbst geschriebenen Geschichten und allem Drum und Dran. Die Vorteile liegen auf der Hand: Meinen Schülern könnte ich das Werk gratis zukommen lassen und damit arbeiten.
Weitere inhaltliche Ideen (und derer sind sehr viele) behalte ich wohlweislich für mich. :-)

Montag, 26. November 2012

Die drei ??? und die Pokerhölle (Hsp. 143)



Klappentext: 
"Als Justus, Peter und Bob einem jungen Mann helfen wollen, dem in einer Postfiliale Geld gestohlen wurde, geraten sie in die gefährliche Unterwelt von China Town. Zufällig kommen sie einer illegalen Pokerspielhölle auf die Spur. Dabei müssen die drei erfolgreichen Detektive aus Rocky Beach die Erfahrung machen, dass die Beteiligten sehr unangenehm werden, wenn man ihnen in die Karten sieht! Und dann geschieht, was nie hätte geschehen dürfen..."
Mein Kommentar:
Die Vorlage ist ein echter Sonnleitner. Routiniert spult der Autor seine Geschichte ab und setzt dabei wie immer auf ein gehöriges Stück Gutgläubigkeit der jugendlichen Zielgruppe. Der junge Richie Hanson soll das Vermächtnis seines Onkels erhalten. Der bereits verblichene Oheim schickt Richie -und mit ihm die drei ???, die nach einer zufälligen Begegnung in den Fall hineingeraten- auf eine Schnitzeljagd. Der wahre Sinn dieser Aktion bleibt erfreulicherweise lange Zeit im Dunkeln, die Rätsel sind etwas dürftig konstruiert, der Schlußgag ist allerdings sehr gelungen. Dass es die drei diesmal gleich mit dem Betreiber einer illegalen Spielhölle zu tun bekommen, ist etwas dick aufgetragen. Solche Leute sind gewöhnlich extrem gefährlich, und der gute Jacki Jin wirkt einfach -der Kindergeschichtendramaturgie geschuldet- nicht bedrohlich genug. Hervorragend ist Justus' rotzfrecher Auftritt als versierter Pokerspieler. Oliver Rohrbeck zeigt hier wieder all sein Können: immerhin gibt er als Erwachsener einen Halbwüchsigen, der sich betont erwachsen zu benehmen versucht. Das "ferngelenkte" Pokerspiel strapaziert die Glaubwürdigkeit. Vielleicht wäre es besser gewesen, dem Alleskönner Justus diesbezüglich eigene Fähigkeiten anzudichten.
Fazit: Trotz kleiner Unlogeleien sehr unterhaltsam.

*sing* Goodbye, Ruby Tuesday...


Montag, 23. Juli 2012

The Amazing Spider-Man (2012)

Zunächst einmal: Ich mag Sam Raimis Spider-Man Filme aus den 2000er Jahren. Alle drei wurden zeitnah im Kino genossen (Nummer eins damals gleich abermals im O-Ton), haben einen Ehrenplatz im DVD-Regal und werden gelegentlich angesehen (natürlich im O-Ton). Der neue Film ist anders. Aber auch sehr gut.

Bei Spider-Man Comics (ich las einige gegen Ende der Achtziger/Anfang der Neunziger) fallen mir zuerst zwei Details ein: zunächst die ewige neurotische Schuldgefühl-Weinerlichkeit und dann die frechen coolen Sprüche. Weinerlichkeit und Schuldgefühle werden in der Trilogie einigermaßen hochgespielt, der Protagonist darf davon sogar als Ich-Erzähler aus dem Off erzählen.

Man kann sagen, dass diesmal mehr das Element der frechen coolen Sprüche zu seinem Recht kommt. Das ist der Tatsache geschuldet, dass das High School Dasein des Protagonisten mehr betont wird.Der Held hat mehr jugendliche Leichtigkeit.

Diesmal gibt es keinen Erzähler. Gefühlsdinge müssen aus der Handlung geschlossen werden. Und es gibt einen anderen Darsteller. War Tobey McGuire sehr emotional und in dieser Rolle irgendwie ein Weichei, kommt Andrew Garfield einfach cool daher. Sein Peter Parker ist ein Nerd, weil das so sein muss, aber dieser Nerd ist selbst dann noch cool, wenn er gerade von Flash Thompson verdroschen wird. Die Revanche in der Basketball-Szene ist vielleicht etwas dick aufgetragen, aber wirkungsvoll.

An der Origin-Story hat man ein wenig gewerkelt, so ist Peters (mutmaßlich!) verstorbener Vater mit seinen Forschungen darin verwickelt. Aus dem reichen Inventar an Superschurken kommt diesmal Dr Curt Connors alias Die Echse zum Zuge. Den Uncle Ben (welchen sein unvermeidliches Schicksal ereilt) gibt Martin Sheen (der Vater von Charlie) als eher lustigen Gesellen, die Tante May wird von Sally Field gespielt. Emma Stone, noch gut in Erinnerung aus "Einfach zu hAben" ("Easy A"), gibt die Gwen Stacy. Kein schreiendes "Rette mich"-Girl im Stil alter Bond-Filme, sondern eine sehr starke und eigenständige Figur.

Hinsichtlich eines höheren Realismus, soweit die Superhelden-Sache einen solchen zulässt, hat man sich offenbar ein wenig an den neuen Batman Filmen orientiert. So sind die Spinnenfäden diesmal Hightech (wie schon in den Comics). Auch die vielen Kräne, beim Showdown von solidarischen New Yorker Kranführern aufgeboten, stellen ein realistisches Element dar.

Die Drei-D Technik wird effektiv, aber nicht aufdringlich eingesetzt. Der Sounndtrack ist großartig, ich habe ihn gleich auf CD erworben.

Läuft der Film quasi wie ein Teenie-Film über einen Superhelden ab, wartet er im Showdown und im Epilog mit der üblichen Schwere auf: Verantwortung und große Aufgaben warten. Fortsetzung folgt. Hofffentlich bald!

Donnerstag, 19. Juli 2012

Fünfundzwanzig

Wie ich feststelle, hat dieses Projekt ein doppeltes Jubiläum: Es besteht seit einem Jahr und dies ist das fünfundzwanzigste Posting. Ursprünglich wurde es mal inszeniert, weil Dr. L. die ACD-Seite nicht mehr besuchen wollte. (Insider werden verstehen.)

Neue Filme, alte Filme, alte Schulbücher, Schule, neue Themen. Interessiert das alles eigentlich jemanden? Den Zugriffszahlen nach schon.

Und es geht weiter. Beizeiten wird auf jeden Fall etwas zu Crossover-Einheiten zwischen verschiedenen Fremdsprachen gesagt werden. Im Unterricht fallen mir immer diverse Möglichkeiten ein, aber wenn ich darüber schreiben will: Alles weg. Aber ich werde eine Möglichkeit finden.

Ferner will ich mich ausführlich zu "Der Vorleser" äußern.

Vielen Dank für das Interesse und weiterhin viel Spaß.

Dienstag, 10. Juli 2012

Die Drei ??? und die Mittelstufe

 Hier geht es nicht um eine Unterrichtseinheit zur Jugendbuchreihe "Die drei ???" im Deutschunterricht, wenngleich so etwas für die siebte  Klasse denkbar wäre.

Seit einiger Zeit setze ich im Nachhilfeunterricht die englischsprachigen DDF-Bücher von PONS ein. Für erwachsene DDF-Fans sind diese nicht unbedingt von Interesse, außer für Komplettsammler natürlich. 

Die Zielgruppe dieser Bücher sind auch nicht die erwachsenen Fans, sondern die Schüler. Die Bücher sollen eigentlich dem Selbststudium der Schüler im Fach Englisch dienen und dabei auch Spaß machen. Das macht sie natürlich auch als Unterrichtsmaterial tauglich. Für gewöhnlich verleihe ich den einen oder anderen Band, um das Interesse am selbstständigen Lesen zu wecken. Gelegentlich werden auch Kapitel gelesen und Fragen beantwortet. Die Fragen im Buch selbst sind nicht allzu umfangreich, so dass es sich empfiehlt, in dieser Hinsicht selber kreativ zu werden.

Die Fünftklässler würden noch nicht alles verstehen (wir sind hier beim Fach Englisch). Den Achtklässlern wäre der Stoff meist zu "kindisch", es sei denn, sie sind Fans. Das ist klar, es handelt sich um Jugend- (oder Kinder-) Bücher, die durch die vereinfachende Übersetzung inhaltlich auf das Niveau der "Drei ???"-Kids herabgeschraubt wurden. Somit sind sie nicht unbedingt etwas für die Achtklässler, den Kern der BRAVO-Zielgruppe, die schon ganz andere Interessen hat.

Die ideale Anwendergruppe sind die Schüler der Sechsten und Siebten Klasse. Sie sind meistens mit der DDF-Serie und dem Figureninventar der Reihe vertraut (bei fast jedem steht mindestens ein DDF-Band im Regal) und begrüßen diese Abwechslung vom pädagogisch wertvollen Schulbuch-Einerlei daher mit Interesse. Bei Schülerinnen sollte ein spezielles Interesse an DDF bestehen, sonst hat der Einsatz der Bücher keinen Zweck, sie werden von Mädchen dann genauso lustlos und desinteressiert zur Kenntnis genommen wie x-beliebige Schulbücher.

Die Aufgaben im Buch sind nicht auf das Pauken spezieller Grammatikthemen angelegt (das muss man anderweitig bewerkstelligen), wohl aber auf die Verbesserung der allgemeinen Sprachfähigkeiten und des Wortschatzes.

Den Anfang machte "Arctic Adventure", das Erstlingswerk von Kari Erlhoff, mit der ich das eine oder andere Mal über Jugendbücher diskutierte, als sie noch "Nur-Fan" war. Der Originaltitel lautet "Tödliches Eis", wenngleich er im Impressum der PONS-Ausgabe als "Tödlicher Schnee" erscheint. Die Thematik der Geschichte zeugt vom intensiven Bedürfnis der damaligen Neu-Autorin, die Drei ??? auf neues Terrain zu bringen.

Geografisch gesehen ist dieses neue Terrain Alaska, thematisch gesehen ist es ein Schlittenhundrennen. Die Drei ??? folgen auf Ski-doos den Teilnehmern des Rennens. (Engl.: mushers) Ich habe bis heute noch nie die deutsche Ausgabe in Händen gehabt und weiß nicht, welchen Begriff diese verwendet, vielleicht Hundeschlittenführer. Anmerkung am Rande: In der hiesigen Lokalzeitung, einem Ableger der HAZ, fand ich in einem Artikel einmal tatsächlich den Begriff "Musher" im Text. Er wird also offenbar auch im Deutschen verwendet.

Die drei Spürnasen handeln auf Einladung der Reporterin Carol. Schon früh kristallisiert sich heraus, dass auch wieder ein Kriminalfall vorliegt, es dreht sich einerseits um Sabotage, andererseits um einen Eimer Goldnuggets und eine Tasche, die einmal Jack London gehörte. Eine Referenz an den Autor von "Der Seewolf" und vor allem "Lockruf des Goldes" passt gut zur Geschichte, die durchaus ein wenig Jack-London-Stimmung schafft.

Das dazugehörige Hörbuch liefert die bemüht korrekte und deutliche Aussprache einer Lehrbuch-CD, was nicht verkehrt ist, denn gewissermaßen handelt es sich ja um eine solche. Die korrekte Aussprache des Begriffes "wilderness" bleibt im Gedächtnis : . Im deutschsprachigen Hörspiel, in dem das "Nordic Wilderness Race" auch unter diesem Namen vorkommt, wird das leider wieder zunichte gemacht.

Freitag, 22. Juni 2012

Die drei ??? und die Alma Mater

Hier nun also der Plan eines Literaturseminars zur Jugendbuchreihe "Die Drei ???", wie es heute laufen müsste:

Erste Sitzung:

Einführung in das Thema und Referatvergabe



Zweite Sitzung:

Zur Geschichte der Jugendbuchliteratur



Dritte Sitzung:

Die Geschichte der Jugendbuchreihe "Die drei ???" (Referat 1)
Das Referat für den Scheinjäger aus der ersten Reihe. Es muss innerhalb von zwei Wochen erledigt werden. Der Referent liefert eine Biographie Robert Arthurs und teilt dann die Buchserie in einzelne Phasen ein. Informationen über andere Autoren werden soweit vorhanden eingestreut. Einzelne Arten von Fällen (Haunted House, Krimi im engeren Sinne, Sportfälle usw.) werden kategorisiert.



Vierte Sitzung

Die Rezipienten der Jugendbuchreihe „Die drei ???“ (Referat 2)
Vom Referenten wird erwartet, auf einschlägigen Internetseiten wie 3fragezeichen.net O-Töne von Fans zu sammeln und Daten über Alter, Beruf usw. der Fans zusammenzustellen. Durch Sammeln möglichst vieler Daten erhält er ein „Gesamtbild“, das aber dadurch relativiert wird, dass sich bei weitem nicht alle Fans/Konsumenten öffentlich äußern.

 

Fünfte Sitzung

Inhaltliche Entwicklung, wiederkehrendes Figureninventar und Serienelemente (Referat 3)

Es wird oft verkannt, dass "Die drei ???" eine Reihe ist und keine Serie. Das liegt an der langen Laufzeit der Reihe, während der die Protagonisten nicht oder nur unwesentlich altern. Natürlich könnte man behaupten, die Fälle würden sich innerhalb einiger Monate ereignen (was angesichts der Anzahl der Fälle bereits unglaubwürdig wäre), das stünde aber im Konflikt mit diversen gesellschaftlichen, historischen und speziell technologischen Entwicklungen, die in den Büchern vorkommen.
Somit ist letztlich ein Reihencharakter gegeben. Jedes Buch steht für sich. Es gibt jedoch durch wiederkehrende Figuren und einzelne Querverweise auch Serienelemente.

 

Sechste Sitzung

Erstellung eines Rasters zur Untersuchung einzelner Drei ??? Bücher
Zunächst wird das Jugendkrimi-Genre definiert und dann bestimmt, welche Elemente einen guten Jugendkrimi ausmachen, z.B.
Anlage eines sinnvollen Plots
Art und Weise der Detektion
Beteiligung der Hauptfiguren an den Ermittlungen
Originalität der Dialoge
Plausibilität der Verhaltensweisen der Verbrecherfiguren
usw.

 

Siebte bis zwölfte Sitzung 

(Referate 4-9)


Referate zu jeweils 2 Büchern, die nach dem Raste aus Sitzung 6 untersucht werden. Die Buchauswahl bezieht die einzelnen Phasen der Serienentwicklung und die o.g. Arten von Folgen so gut es geht ein.

 

Dreizehnte Sitzung

Das Medium Hörspiel

 

Vierzehnte Sitzung

Hörspielbesprechung I

 

Fünfzehnte Sitzung 

Hörspielbesprechung II

 

Sechzehnte Sitzung

Unterschiede zwischen Buchvorlage und Hörspielbearbeitung anhand der Beispiele aus den Sitzungen 14 und 15

Siebzehnte Sitzung

Fazit